Anders als die offizielle Propaganda behauptet, sind multiethnische Gesellschaften weder solidarisch, noch produktiv, sondern verwahrlosen in relativ schneller Folge.
Das Entstehen eines neuen gesellschaftlichen Zusammenhalts ist, nachdem der alte durch die Massenmigration erst einmal zerstört wurde, unwahrscheinlich.
Wegweisend sind diesbezüglich die Forschungsergebnisse Robert D. Putnams, der aufzeigte, dass in ethnisch diverseren Nachbarschaften die Bewohner aller ethnischen Gruppen „sich zurückziehen“ („hunker down“). Er beobachtete im Gegensatz zu ethnisch homogenen weißen Nachbarschaften in den USA:
– Ein sehr geringes generelles Vertrauen (auch gegenüber der eigenen Gruppe).
– Weniger Solidarität in der Öffentlichkeit. Selbst die Anzahl der Freundschaften nimmt allgemein ab.
– Geringere Erwartungen an Politik und Nachbarn, weniger Engagement.
In Westeuropa, wo Migranten große Rechte gegenüber dem Sozialstaat haben, ohne dass an sie Ansprüche, wie beispielsweise Spracherwerb gestellt werden, führt dies überdies, so Ruud Koopmans, zu einer
– niedrigeren Arbeitsmarktbeteiligung von Migranten,
– Höheren räumlichen Segregation („White flight“),
– Überrepräsentation von Migranten unter Straftätern.
Die ethnische Fragmentierung wiederum führe mittelfristig, wie Alberto Alesina u. a. für die kommunale Ebene der USA zeigten, zu geringeren Ausgaben für produktive öffentliche Güter (Bildung, Straßen, Infrastruktur) und infolge zu einer allgemeinen Verwahrlosung, da es den Kommunen immer schwerer fällt, sich auf gemeinsame Ziele zu einigen.