Erhöhen Abtreibungen massiv das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken?

Einmal abgesehen von schwerwiegenden psychischen Folgen haben Frauen, die insbesondere vor der ersten Geburt abtreiben, ein 30 Prozent höheres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, so Joel Brind, Humanbiologe an der City University in New York.

Aufmerksam wurde er auf dieses Phänomen durch den starken Anstieg der Brustkrebsrate in Großbritannien seit 1971 (ein Anstieg um 80 Prozent). Im gleichen Zeitraum stiegen die jährlichen Abtreibungszahlen von 18.000 auf über 250.000.

Brind erklärte dies mit hohen Östradiol-Spiegeln (einem wachstumsfördernden Hormon), die bei Abtreibungen nicht wie bei einer ausgetragenen Schwangerschaft (oder auch einer Fehlgeburt) natürlich abgebaut werden.

Seine Studie wurde anfänglich sehr positiv aufgenommen, erfuhr später jedoch scharfe Kritik. Brind verweist in diesem Kontext auf die Abtreibungs- und Pharmaindustrie, sowie politische Interessensgruppen, die kein Interesse daran haben, dass derartige Zusammenhänge an die Öffentlichkeit gelangen.

Bild: Megadeth-Album Youthanasia

Link zur Studie: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC1060338/

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