Jane Austen und die Ohnmacht der emanzipierten Frau

Wer Jane Austen liest, weiß, dass ihre Romane heute überhaupt nicht mehr möglich wären.
 
Denn es wurde perfiderweise Emanzipation, sexuelle Revolution und die damit verbundene Einführung der Antibabypille als Befreiung der Frau vermarktet, während in Wirklichkeit die Frau ihren gesellschaftlichen Status und ihr Recht, ganz Mutter, ganz weibliche Frau zu sein, verlor.
 
Westliche Frauen wurden nicht nur zum Konsumgut reduziert, zur austauschbaren Sexpuppe für den Mann, sondern sie müssen sich seit 50 Jahren, folgen sie der Agenda, weitestgehend alleine durchs Leben schlagen, ohne die Vorteile einer festen Ehe zu genießen.
 
Vor der Emanzipation musste ein Mann, wollte er eine Beziehung, einer Frau die Ehe anbieten. Er musste sich binden, in der Lage sein, die aus der Ehe folgenden Kinder zu versorgen, und sich charakterlich als würdig erweisen. Sex war dem Ehebett vorbehalten, was wiederum Frauen eine enorme Verhandlungsmacht gab, sich den bestmöglichen Ehemann „zu erobern“.
 
Jane Austens Romane handeln wesentlich von der Eroberung eines würdigen Ehemannes und dem Versuch, möglichst nach oben zu heiraten. Man schaute genau, an wen man sich zu binden trachtete. Frauen besaßen eine ungeheure Macht.
 
Durch sexuelle Revolution und Emanzipation hingegen wurden die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Ehe, Familie und die wirtschaftliche Absicherung der Frau zerstört. Der „One-night-stand“, die Rede von dem „sich nicht binden müssen“ und „Kinder sind doch nur eine Last“, galt fortan als „Empowerment“ der Frau. Entsprechend sind heute Frauen sexuell verfügbarer, einsamer und ohnmächtiger denn je.

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