Seit 1975 sinkt der Intelligenzquotient in den Industrienationen

Seit dem Geburtenjahrgang 1975 sinkt der Intelligenzquotient in den westlichen Industrienationen kontinuierlich. Jahrgänge, die nach 1975 geboren wurden, haben einen durchschnittlich niedrigeren IQ als vorangegangene Kohorten. Dieser Verlust von etwa 5 IQ‑Punkten pro Generation hat also nicht nur mit der Massenmigration zu tun, sondern trat bereits vorher auf.

Davor war der durchschnittliche IQ in den Industrienationen kontinuierlich angestiegen (Flynn-Effekt). Ursachen hierfür waren die durch die Industrialisierung geschaffenen Voraussetzungen einer besseren Ernährung, die Errichtung einer allgemein zugänglichen, aber dennoch leistungsbetonten Bildungsinfrastruktur sowie eines gesellschaftlichen Ethos, das in der Tradition verwurzelt war und in der individuellen Bildung ein eigenes Ziel sah.

(c) Arndt vom Wald

Der seit 1975 einsetzende Niedergang des IQ-Levels zeigt in meinen Augen, dass die zivilisatorische Krise des Westens weit tiefer greift, als viele ahnen, und Phänomene wie Klimawahn und die suizidale Empathie mit den Migrationsströmen eher Symptome eines schweren, inneren, kulturellen Krankseins sind, als deren Ursache.

Interessant ist in diesem Kontext die zentrale These des Anthropologen Joseph D. Unwin, dass aufstrebende Gesellschaften deswegen prosperieren, weil in ihnen die Sexualität stark reguliert ist, sprich, Sex vor der Ehe verpönt ist, die Menschen monogam leben und Selbstbefriedigung sanktioniert wird. Solange eine Gesellschaft dies befolgt, ist sie erfolgreich und wird langfristig an Macht und kulturellem Einfluss gewinnen.

Gleichzeitig steigt jedoch mit zunehmendem Wohlstand die Gefahr, dass die Regulierung der Sexualität einer neuen Freizügigkeit weicht. Als Folge zerfällt die Gesellschaft innerhalb weniger Generationen wieder.

Link: https://edition.cnn.com/2018/06/13/health/falling-iq-scores-study-intl

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