Moderner Satanismus: 6 Thesen + Video

Seit Verschwinden des Christentums breiten sich in Westeuropa nicht nur satanische Kulte aus. Vor allem Denkmuster, die man als satanisch beschreiben kann, finden immer mehr Verbreitung. Dabei sind die Organisationen, die solches Denken verbreiten, in ihrer Struktur sehr elitär, so dass diese für Mitglieder auf den unteren Rängen nicht zwingend als satanisch zu erkennen sind. Dies hat seinen Hintergrund vor allem in der Selbstdarstellung der Satanismus.

Kernelement des modernen Satanismus ist das Denkmuster des Anthropozentrismus. Das heißt, in der Außendarstellung steht der Mensch im Mittelpunkt des Denkens. Man erweckt den Anschein, es ginge dem Satanismus, in welcher Verkleidung er auch immer auftritt, um hehre humanistische Werte, wie die Freiheit des Menschen oder um seine Selbstverwirklichung. Dies ist eine vorsätzliche Lüge.

Im Wesentlichen gibt es heute zwei Strömungen des Satanismus, einen theistischen Satanismus, das sind organisierte Kulte, die tatsächlich Satan wie einen Gott verehren und  atheistische Organisation. Zu den atheistisch-satanischen Organisationen gehört die einflussreiche, auf den englischen Satanismus des 19. und 20. Jahrhunderts zurückgehende Church of Satan, die in den 1960ern in den USA entstand. (Webseite: https://www.churchofsatan.com/) Auch hier wird nach außen hin die Freiheit des Menschen und seine Selbstverwirklichung propagiert.

Woran erkennt man nun aber satanische Denkmuster in ihrer humanistischen Verkleidung?

1. Mensch als Ungeziefer und Gefährder seiner Mitmenschen (Klimawandel und Covid)

Ganz im Gegensatz zur Selbstdarstellung satanischer Kulte hasst Satan den Menschen und setzt alles daran, den Menschen zu schädigen. Die moderne Ausprägung dieses Menschenhasses zeigt sich in Denkmustern, wie sie im Zusammenhang mit der Klimahysterie und der Covid-„Pandemie“ auftreten.

Galt im Zusammenhang mit der Klimahysterie anfänglich der Satz: „Der Mensch ist der Schädling des Planeten Erde, die Welt wäre ohne den Schädling Mensch besser dran“[1], erfuhr dieser offensichtliche Menschenhass durch die Covid-„Pandemie“ nochmals eine zusätzliche Steigerung. Jetzt gilt nicht mehr nur der Mensch als Schädling und Parasit des Planeten Erde, sondern sogar als Gefährder seiner  Mitmenschen: „Wer unnötig reist, sollte ein schlechtes Gewissen haben denn er gefährdet damit das Leben seiner Mitmenschen.“[2] oder „Wer während des Lockdowns unnötig sein Haus verlässt, ist ein Gefährder“.[3]

Diese Darstellung des Menschen als Schädling der besser verschwindet, da er den Fortbestand des Planeten und das Leben seiner Mitmenschen gefährdet, steht im schroffen Gegensatz zum traditionell christlichen Menschenbild. Hier schenkt Gott dem Menschen nicht nur die unermessliche Freude, sondern für Gott ist der Mensch die Krone der Schöpfung, so dass Jesus Christus für die Erlösung des Menschengeschlechts am Kreuze gestorben. Im Gegenzug zum Satanismus, der den Menschen als Schädling dieses Planeten betrachtet, ist aus christlicher Perspektive die Schöpfung nur Zweck für die Erlösung des Menschen.

Anders also als die Klimaaktivisten und Covid-Pandemisten, die in jeder Lebensäußerung des Menschen, sei es einer Reise zu Freunden oder einem Restaurantbesuche ein Schadverhalten sehen, lässt Gott wie zum Beispiel in der Offenbarung sogar die Zerstörung des Planeten zu, nur um den Menschen zur Erkenntnis seines wahren Heils, nämlich der Erlösung durch Jesus Christus zu führen.

Und ich sah, daß es das sechste Siegel auftat, und siehe, da ward ein großes Erdbeben, und die Sonne ward schwarz wie ein härener Sack, und der Mond ward wie Blut; und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, gleichwie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von großem Wind bewegt wird. Offenbarung 6:12-13

Für Gott ist der Mensch also so wichtig, dass er nicht nur die Zerstörung seiner Schöpfung zum Heile des Menschen zulässt, sondern sogar seinen eigenen Sohn für die Erlösung der Menschheit am Kreuz sterben lässt.

2. Angst

Ein weiteres wichtiges Kernstück satanischer Denkmuster ist die Angst. Angst ist in diesem Zusammenhang immer ein guter Indikator, wenn  Mächte des Bösen ihre Finger im Spiel haben. So stehen zum Beispiel Massenmedien, die kontinuierlich Angst schüren, sei es vor einem klimabedingten Weltuntergang oder einer Pandemie, sehr sicher unter dem Einfluss dämonischer Kräfte.

3. Lucifer als Lichtbringer

Wie im apokryphen Buch Henoch aufgeführt, war Lucifer der größte und gewaltigste unter den Engeln. Lucifer bedeutet „Lichtträger“ oder Lichtbringer  von lateinisch lux, ‚Licht‘ und ferre, ‚tragen, bringen‘.

Die heute Welt ist voll falscher Lichtbringer an die wir glauben sollen.  Eine Beispiel ist die Forderung der Massenmedien, in der Covid-Krise der der Wissenschaft zu glauben.[4] An Wissenschaft muss man jedoch nicht glauben. Entweder liefert Wissenschaft gute Argumente, dann überzeugt sie argumentativ. Liefert sie jedoch keine guten Argumente sondern fordert, wir sollten ihren Aussagen ohne überzeugende Argumente glauben, dann ist sie widerlegt.

4. Satan als vermeintlicher Fürsprecher der Selbstverwirklichung.

Organisationen, deren Denkmuster man als satanisch beschreiben kann preisen sich oft als Verfechter der menschlichen Freiheit und Selbstverwirklichung. Dies ist eine freche Lüge. Offensichtlich wird dies in Anbetracht, dass hier hauptsächlich die sexuelle Befreiung des Menschen propagiert wird. Dass dies eine Illusion ist, zeigt beispielhaft, die überraschende Tatsache, dass 30% des Datentransfers im Internet von pornographischen Webseiten ausgeht.[5] Pornographie zerstört jedoch nicht nur die Bindungsfähigkeit des Menschen sondern unterwirft diesen einer Sucht, von der sich nur wenige befreien können. Insofern mündet die satanische Selbstverwirklichung in der Regel in Sklaverei.

5. Mensch als Gott. Machbarkeit, Kontrollierbarkeit der „Pandemie“.

 

Die erste Lüge des Satans gegenüber den Menschen lautete:

Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben; sondern Gott weiß, daß, welches Tages ihr davon eßt, so werden eure Augen aufgetan, und werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. Genesis 3:4-5

Sie ist das Versprechen, der Mensch könne sein wie Gott, wenn er gegen die göttlichen Gebote aufbegehrt. Ein wesentlicher Aspekt dieses Aufbegehrens ist die moderne Illusion der Machbarkeit und der Kontrolle. Der moderne Mensch in seiner Hybris glaubt alles steuern und kontrollieren zu können. Also z. B. die sogenannte globale Erwärmung durch sein Konsumverhalten zu kontrollieren oder die Ausbreitung eines Virus durch das Tragen von Masken zu beenden. All dies ist illusionär.

Jesus Christus stellt sich dem satanischen Kontrollwahn entgegen und sagt:

Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie? Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: Sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat. Matthäus 6:25-33

6. Marxistische Konfliktstrategie

Hierunter ist die gezielte Spaltung einer Gesellschaft zu verstehen. Es werden gezielt Unterschiede zwischen den Menschen betont und anschließend ein Teil der Menschen gegen den anderen aufgewiegelt.

Schönes Beispiel sind die aktuellen 2G Regeln.

Ausweg

Ein möglicher Ausweg aus diesem Dilemma ist sich in der Unterscheidung der Geister zu üben und zu erkennen, hinter welchen Aussagen und Denkmustern gute und hilfreiche Geister stehen und hinter welchen gefährliche Geister, die den Menschen schädigen und versklaven möchten.

Hilfreich hierzu:

Ihr Lieben, glaubet nicht einem jeglichen Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viel falsche Propheten ausgegangen in die Welt. Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: ein jeglicher Geist, der da bekennt, daß Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist von Gott; und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennt, daß Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists, von welchem ihr habt gehört, daß er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt. Kindlein, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer, als der in der Welt ist. Sie sind von der Welt; darum reden sie von der Welt, und die Welt hört sie. Wir sind von Gott, und wer Gott erkennt, der hört uns; welcher nicht von Gott ist, der hört uns nicht. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums. Ihr Lieben, lasset uns untereinander liebhaben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebhat, der ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebhat, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. Daran ist erschienen die Liebe Gottes gegen uns, daß Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, daß wir durch ihn leben sollen. Darin steht die Liebe: nicht, daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden. 1 Johannes 4:1-21

[1] Vgl. z. B. https://globale-allmende.de/umwelt/mensch_als_schaedling

[2] Vgl. z. B. https://www.zeit.de/entdecken/reisen/2020-07/nikil-mukerji-risikoethik-coronavirus-risikogebiete-moral?utm_referrer=https%3A%2F%2Fduckduckgo.com%2F

[3] Vgl. z. B. https://www.tagesspiegel.de/politik/menschen-mit-maske-und-app-sollten-raus-duerfen-lockdown-ja-aber-nur-fuer-gefaehrder/25719078.html

[4] Vgl. z. B. https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/false-balance-kann-man-der-wissenschaft-glauben-a-9c5e1d67-6870-4b98-8ef9-65062f90959b

[5] https://www.pcwelt.de/news/Porno-Seiten_machen_30_Prozent_des_gesamten_Internet-Traffics_aus_-Studie-7893410.html

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