Wem nützen die Anschläge in Halle?

In Halle wurde durch einen sogenannten “Einzeltäter” versucht, in eine Synagoge einzudringen und dort ein Blutbad anzurichten. In Folge starben zwei Menschen.

Um die massenmediale Inszenierung dieses Anschlags zu verstehen, müssen wir uns die Frage stellen: Wem nützen die Anschläge in Halle?

Nützen diese Anschläge der AfD?

Nützen diese Anschläge der Identitären Bewegung?

Die Antwort lautet: Natürlich nicht. Vielmehr sind die Anschläge dazu geeignet, endlich, im Sinne des grün-linken Establishments die Repressalien gegen Andersdenkende zu erhöhen und die Gesellschaft weiter zu polarisieren.

Damit will ich nicht sagen, dass es sich bei dem Attentäter in Halle nicht tatsächlich um einen authentischen Einzeltäter gehandelt haben könnte. Noch wissen wir zu wenig, um das wirklich einzuschätzen zu können. Wenn man jedoch der Frage nachgeht, wem diese Anschläge nützen, dann erhält man anders, als die Massenmedien suggerieren, eine eindeutige Antwort.

Die Anschläge liefern dem Establishment nämlich eine „Steilvorlage“, um Kritiker der Massenmigration, Klimahysterie und des Genderwahns weiter zu kriminalisieren. Dies geschieht zielgericht und absichtsvoll:  So swir suggeriert, die AfD, die sogenannte Neue Rechte und die Identitäre Bewegung wären der geistige Nährboden gewesen, aus welchem der Attentäter seine Motive bezog. Die (ehemals konservative) FAZ schreibt im Zusammenhang des Attentats:

„Eine Tat auf fruchtbarem Boden?

In Halle wird der Opfer der Attacke auf die Synagoge vom Mittwoch gedacht. Doch in der Stadt gibt es rechte Strukturen, die die Tat von Stephan B. begünstigt haben könnten.“

Wer diese rechten Strukturen sind, erklärt uns der Autor im Artikel:

„Das Dreiländereck Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ist das geistige Zentrum der Neuen Rechten. Deren Vordenker Götz Kubitschek wohnt in Schnellroda in Sachsen-Anhalt.

Valentin Hacken von „Halle gegen Rechts“ berichtet von der „Identitären Bewegung“ in Halle. Diese wird vom Bundesverfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft. In Halle hat sie ein eigenes Haus, aus dem sie ihre Arbeit koordiniert. Das Haus geht auf eine Idee von Kubitschek zurück. In dem Haus hat auch der AfD-Landtagsabgeordnete Hans-Thomas Tillschneider sein Abgeordnetenbüro. Die Verquickungen zwischen AfD und „Identitärer Bewegung“ sind vielfältig, obwohl es einen Unvereinbarkeitsbeschluss der Partei gibt.“

Der Nutznießer des Attentats steht also fest: Es ist das grün-linke Establishment, das nun ein weiteres Argument in der Hand hält, den „Kampf gegen rechts“ zu intensivieren, Oppositionelle zu kriminalisieren und damit die Gesellschaft im Sinne der marxistischen Konfliktstrategie weiter zu polarisieren (Mehr dazu im Buch „Kulturmarxismus“.)

Auffällig ist wie im Mordfall Lübcke, dass wieder sehr viel Wert darauf gelegt wird, den Täter als “Einzeltäter” zu bezeichnen. Dass es  in der Bundesrepublik jedoch keine authentischen rechtsradikalen Strukturen gibt, ist denke ich den meisten bekannt, die sich mit der Materie auskennen.  Selbst Wikipedia schreibt zu Organisation wie „Combat 18“, dass es sich hierbei höchstwahrscheinlich um einen sogenannten „Honigtopf“ der Verfassungsschützer handelt:

„Viele Beobachter zeigten sich verwundert über das offensive und wenig konspirative Auftreten von C18 Deutschland. Die Führungspersonen seien „erfahrene Leute, die die Grundregeln konspirativen Handelns durchaus kennen.“ und würden so agieren, als ob ihnen nichts passieren könnte. Auch habe das Bundesamt für Verfassungsschutz die C18-Struktur konsequent verharmlost und kein Interesse an der Zerschlagung der Gruppe. Dies ließe den Schluss zu, dass die Behörden C18 bewusst als „Honeypot“ installiert hätten, deren Strukturen de facto geschützt würden, da sie von Informanten der Behörden durchsetzt seien. Sie warnen vor dem Misserfolg dieser “Strategie”, wie bereits beim NSU in fataler Weise geschehen.“

Dies alles sollte zu denken geben.

Beten wir für die Opfer.

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