Klimajünger drohen mit Ökodiktatur

Soeben wurde im Springerblatt die WELT mit einer Ökodiktatur gedroht, sollten die Deutschen nicht anfangen, entschieden ihren CO2-Ausstoß zu verringern. Hintergrund für diese provokante Überschrift war ein Gespräch mit Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt.

Das ließ mich schmunzeln. Eine grün-linke, kulturmarxistische Ökodiktatur mit offenen Grenzen für alle, Diesel-Fahrverboten und Frühsexualisierung im Kindergarten. Haben wir das nicht schon in gewisser Weise?

Und vor allem, was ist dran an der These vom menschengemachten Klimawandel? Natürlich bin ich kein Fachmann für Klimafragen. Als Historiker weiß ich jedoch, dass es auf diesem Planeten immer schon einen Klimawandel gegeben hat. Im frühen Mittelalter konnte man zum Beispiel in Schottland Wein anbauen, so warm war es damals und die Wikinger betrieben wenige Jahre zuvor im heute völlig vereisten Grönland erfolgreich Feldwirtschaft. (Weswegen Grönland schließlich auch Grünland heißt). Zwischenzeitlich war es dann im viktorianischen England wiederum so kalt, dass man in London auf der Themse im Winter Schlittschuh laufen konnte. Heute eine Unmöglichkeit. Das alles zeigt, unser Planet Erde ist keine Klimaanlage, bei der eine feste Temperatur eingestellt ist, sondern die durchschnittliche Temperatur des Planeten ist ständig in Bewegung. Mal wärmer, mal wieder kälter.

Auch gehört es zu den simplen Fakten, dass der böse, böse CO2 Ausstoß des Menschen im Vergleich zum Gesamtausstoß an CO2, der auf diesem Planeten natürlicherweise stattfindet, marginal ist. Noch nicht einmal drei Prozent der CO2 Produktion auf diesem Planeten werden durch den Menschen verursacht. Wenn überhaupt.

Zusätzlich fällt auf, dass die Diskussion über die These eines menschengemachten Klimawandels ungeheuer verbissen und verbohrt geführt wird. Es gibt zahlreiche Beispiele von Wissenschaftlern, die aus Ihrer Zunft herausgemobbt worden sind, weil sie nicht opportune Thesen zum Klimawandel vertraten. (Hier ein Beispiel für das Vorgehen gegen klimakritische Wissenschaftler.)

Eine lustige Geschichte aus meiner Kindheit ist überdies, dass man damals, in den späten 1970er Jahren vor einer beginnenden Eiszeit warnte und wir als Schulklasse auf den kleinen, nahegelegenen Berg steigen mussten, um den Schnee wegzuschaufeln, der dort im Frühjahr liegengeblieben war, damit sich kein Gletscher bildet. Damals drohte also die Eiszeit und heute die Heißzeit?

Fakt ist, dass der Klimawandel einfach herrlich in das Konzept des Kulturmarxismus passt, die Freiheit des Einzelnen einzuschränken, um die schöne, neue Welt zu errichten.

Meine Meinung dazu: Wir sollten zwar umweltbewusst handeln, uns aber nicht durch die Klimalobby ins Bockshorn jagen lassen. Denn vermutlich ist eine Ökodiktatur deutlich bedrohlicher, als eine Klimaerwärmung, von der wir noch nicht einmal wissen können (!), ob sie tatsächlich durch den Menschen verursacht wurde.

Herzliche Grüße

Benjamin Kaiser

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